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Etwa
ein Drittel der Gesamtfläche der Gemeinde Iffeldorf
ist bewaldet. In der durch die Eiszeit geprägten
Osterseenlandschaft entwickelten sich Waldgesellschaften,
die sich zum Teil von den im Alpenvorland ansonsten dominierenden
Buchen-Tannen-Fichtenwäldern unterscheiden.
Charakteristisch
für das Naturschutzgebiet Osterseen ist der Wechsel
zwischen feuchten
und relativ trockenen Standorten mit unterschiedlichem Nährstoffangebot.
Mal herrschen Laubmischwälder, mal Kiefernbestände vor. Waldbauliche
Maßnahmen und angepasster Wildbestand begünstigen im Gemeindegebiet die artenreiche
Naturverjüngung.
Bruchwälder, von mittelhochdeutsch "bruoch"
= Sumpf, kommen auf Böden mit nahezu ganzjährig hohem Grundwasserspiegel vor.
Sie bestimmen die Ufervegetation des Bodenbaches, Erlen-Eschen-Wälder
wachsen an Seeufersäumen und Verlandungszonen.
In den Hochmoorbereichen
wächst die Spirke (Moorkiefer); Spirken sind Relikte aus der Nacheiszeit.
Farbige Akzente an den Waldstandorten setzen vor allem Blütenpflanzen.
Im Frühjahr bedecken den Boden ganze Teppiche von weißen Märzenbechern,
blauen Leberblümchen und gelbem Scharbockskraut. Später blühen
Orchideen: Nestwurz, Waldhyazinthe, Weißes Waldvögelein, Braunrote und
Violette Stendelwurz und vereinzelt Frauenschuh. Häufig ist die zarte
Ästige Graslilie anzutreffen. |